Hörimplantate machen im Job alles mit

Hörimplantat„Schützen Sie Ihr Hörgerät vor Schmutz und Wasser!“ Diese Warnung der Hörgeräteakustiker hat einen guten Grund: Die modernen kleinen Helfer hinter oder im Ohr sind durch ihre Hightechausstattung empfindlich und vertragen staubige, schmutzige und feuchte Umgebungen nur schlecht. Menschen mit einer Hörschwäche, die im Job mit genau diesen Bedingungen zurechtkommen müssen, stehen daher vor einem großen Problem.

Gutes Hören ist im Job besonders wichtig.
Foto: djd/Otologics

Hörimplantate erleichtern die Arbeit

Auch Roswitha L. aus Hamburg war davon betroffen. „Mit zunehmendem Alter hat die Hörfähigkeit nachgelassen“, berichtet die heute 56-jährige Altenpflegerin. „Zuerst trug ich Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte, die mir jedoch bei meiner damaligen Tätigkeit als Putzfrau nicht sehr dienlich waren.“ Durch ständige Berührung mit Wasser, Putzmitteln und Schmutz ging ihr Hörgerät immer wieder kaputt und musste repariert werden. Auch die neuen Im-Ohr-Systeme brachten wegen des Verschlusses des Gehörgangs keine Lösung. Externe Hörgeräte waren für Frau L. ein zwar notwendiges, aber doch lästiges Übel. Ein Ausweg aus diesem Dilemma bot sich ihr im Juni 2009, als ihr das vollimplantierbare Hörsystem „Carina“ an der Asklepios Klinik in Hamburg eingesetzt wurde.

Das neue Hörimplantat brachte Roswitha L. eine große Erleichterung bei ihrer Arbeit. Tätigkeiten in einem nassen oder staubigen Umfeld waren jetzt kein Problem mehr. Da das implantierbare System unsichtbar unter der Haut getragen wird, ist es sicher vor allen äußeren Einflüssen (mehr Informationen gibt es unter www.unsichtbares-hoersystem.de). Der Pflegeaufwand ist im Vergleich zu externen Systemen minimal.

Mehr Selbstvertrauen für neue Aufgaben

Auch die Kommunikation mit Kollegen, Freunden und Familie hat sich für Roswitha L. spürbar verbessert. Mit neuem Selbstvertrauen wagte sie sich sogar an die Erfüllung eines langgehegten Traums und startete beruflich als Altenpflegerin neu durch. Das wäre vorher aufgrund der Hörbeeinträchtigung und der daraus entstehenden Unsicherheit kaum denkbar gewesen.